Unser Engagement...


Dafür setzen wir uns ein

Wir sind nicht gegen Windkraft generell.

Wir sind aber dagegen, wie Windkraft z.B. auch in der Stadt Linnich durchgesetzt werden soll.

Wir fordern Rücksicht auf Mensch und Umwelt bei der Planung und Umsetzung des "Windparks Gereonsweiler-Linnich"!

Eine Energiewende darf Bürgerrechte, Landschafts-, Arten- und Naturschutz in keiner Weise beeinträchtigen! Der zur Zeit geplante Abstand der Windräder zu den nächsten Häusern ist aus gesundheitlichen Aspekten inakzeptabel.

Wir möchten uns, unsere Kinder und alle Bürger vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen schützen!

Wir möchten allen Menschen und Tieren weiterhin eine angemessene Lebensqualität bieten!

Daher fordern wir einen menschen- und umweltverträglichen Einsatz von Windkraftanlagen, der keine Spät- und Folgeschäden bei Mensch und Umwelt hinterlässt!

Aufgrund der flachen Topographie in der vorgesehenen Konzentrationszone und der Höhe der Anlagen werden das Landschaftsbild und die Kulturlandschaft durch die Errichtung von Windenergieanlagen (WEA) stark beeinträchtigt, da die Anlagen weithin sichtbar sind und es nicht möglich ist, sie durch Anpflanzungen o.ä. "zu verstecken". Es entsteht leicht der Eindruck einer flächendeckenden "Verspargelung" der Landschaft.

Die schon vorhandene "Verspargelung" der Landschaft in und um das Stadtgebiet Linnich ist jetzt schon eindrucksvoll zu beobachten, wenn man die B 57 von Gereonsweiler kommend in Richtung Linnich befährt!
Am Standort der Anlage kommt es zu einem Verlust von landwirtschaftlicher Nutzfläche, zur Versiegelung von Boden und zur Zerschneidung der Flächen. Dies trifft nicht nur auf den direkten Standort der Anlage, sondern auch die erforderlichen Kranstellflächen, Zuwegungen und Leitungen zu.
Die in Folge des weiteren Ausbaus der Windenergienutzung zunehmende Anzahl der Windenergieanlagen und deren zunehmende Höhe werden sich negativ auf die gesamte Landschaft auswirken.


Mit Schreiben vom 27. August 2015 wurden den im Rat der Stadt Linnich vertretenen Fraktionen (CDU, SPD, PKL, Bündnis 90/Die Grünen,  FDP und Piraten) die Ängste und Bedenken der Bürger hinsichtlich des geplanten Windkraftparks Gereonsweiler-Linnich dargelegt.

Das Schreiben können Sie hier unter "Interessante Links" und hier unter "Interessantes zum nachlesen..." einsehen.

Auf daieses Schreiben haben die Fraktion der Piraten und der FDP sowie die Fraktionen der PKL, der SPD und der CDU zeitnah reagiert und ein Gespräch angeboten.

Konkret fanden diese Gespräche mit den Vorständen der FDP/Piraten-Fraktion (am 27.10.2015), der CDU-Fraktion (am 03.11.2015), der PKL-Fraktion (am 12.11.2015) und der SPD-Fraktion (am16.01.2016) statt.

Mit der Grünen-Fraktion fand dann im zweiten Anlauf ein Gespräch am 21.11.2016  statt.

Im Übrigen fand am 09.12.2015 ein Gespräch mit dem Investor statt. Dieses Gespräch brachte für uns und die Interessen der betroffenen Bürger leider kein zufriedenstellendes Ergebnis, und ein Entgegenkommen seitens des Investors war leider zu keinem Zeitpunkt des Gespräches feststellbar.


Zusammenfassungen der Gesprächsergebnisse mit den Fraktionsvorständen

Gespräch am 27.10.2015 mit den PIRATEN:

Die FDP/PIRATEN-Fraktion im Linnicher Stadtrat begrüßt die Arbeit der Bürgerinitiative Gereonsweiler und teilt die Besorgnis der Gereonsweiler Bürger und wird sie tatkräftig durch ihre Ratsarbeit unterstützen. Die FDP/PIRATEN-Fraktion hofft, dass die anderen Fraktionen im Stadtrat dem folgen werden.

Statement der CDU-Fraktion zu dem am 03.11.2015 stattgefundenen Gespräch

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Stellungnahme der PKL-Fraktion zu dem am 03.11.2015                                               Brief der SPD-Fraktion zu dem am 26.01.2016                                              stattgefundenen Gespräch.                                                                                               stattgefunden Gespräch                                          

(zum Vergrößern bitte anklicken)                                                                                                              (zum Vergrößern bitte anklicken)




Auf Grund der neuen Situation (Verringerung der Windkraftanlagen -WKA- und teilweise neue Standorte - hier fällt besonders auf, dass nach wie vor drei WKA nahe an der Ortschaft Gereonsweiler und eine WKA nahe an die Kernstadt Linnich errichtet werden sollen - die Planung einer WKA Richtung Welz ist ebenfalls zu beachten (s.a. Über uns - Neue Planung der Investoren) wurde wieder Kontakt mit allen Fraktionen im Rat der Stadt Linnich aufgenommen.

Bei den Gesprächen am 13.09.2016 mit der PKL-Fraktion, am 12.10.2016 mit der CDU-Fraktion, am 03.11.2016 mit der FDP/PIRATEN-Fraktion, am 17.11.2016 mit der SPD-Fraktion und am 21.11.2016 mit der GRÜNEN-Fraktion wurde die neue Situation erörtert, und eventuelle Möglichkeiten zum Schutze der Anwohner von Geronsweiler und Linnich konstruktiv diskutiert.

Mit allen Fraktionen wurde vereinbart, dass wir auch weiterhin in Kontakt bleiben werden.


Windparkpläne Gereonsweiler-Linnich zunächst angehalten!

Der Ausschuss der Stadt Linnich für Stadtentwicklung und Umwelt hat in seiner Sitzung am 27.April 2017 die Änderung des Flächennutzungsplanes und des Bebauungsplanes für den Windpark Gereonsweiler-Linnich gestoppt und Änderungen verlangt.

 

Die Reduzierung der Anlagenzahl auf 11 Windräder wurde als äußerste Obergrenze akzeptiert, die nicht durch weitere Anlagen überschritten werden darf.

 

Die vorgesehene Höhe der Anlagen, in den meisten Fällen bis zu 226 m, und diese auch noch als die den Wohngebieten nächstgelegene Anlagen, stieß auf entschiedene Ablehnung.  

Die CDU-Fraktion erinnerte an ihr Wahlversprechen, die Höhe zu begrenzen. Damals waren 150 m gefordert worden. Im Zuge der technischen Weiterentwicklung sei man aber bereit, eine Anlagenhöhe bis zu 189 m zu akzeptieren. Als Vergleich wurde Boslar herangezogen, wo die Anlagenhöhe auf 180 m begrenzt wurde. Aus den anderen Fraktionen kam Unterstützung, nicht zuletzt auch im Hinblick auf die intensiven Gespräche mit der Bürgerinitiative zur Windenergie in Gereonsweiler.

Der Ausschuss hat einstimmig bei einigen Enthaltungen beschlossen, dass die Antragsunterlagen umgearbeitet werden müssen; unter Berücksichtigung einer maximale Höhe der Windräder von 189 m.  

 

Im Anschluss daran wird eine neue Beratung erfolgen mit wiederholter Offenlage der Unterlagen, so dass dann alle Bürgerinnen und Bürger erneut ihre Stellungnahme abgeben können.

 

 

Wir als Bürgerinitiative setzen uns auch weiterhin für Ihre Belange ein!


Unser Flyer

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